1 Aug 2010 Sunday 07:00 pm
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal
Schloss Johannisberg, Fürst-von-Metternich-Saal
Mahler: 150. Birthday
»Lieb und Leid«
Musikalisch-literarisches Porträt

Artist:
Sebastian Noack, Bariton
Reto Kuppel, Violine
Valentin Klavierquartett
Sophie von Kessel, Rezitation
Stefan Hunstein, Rezitation
Angela Giunta und Ilona Kornetzky, Konzept
Isabel Lhotzky, Idee und musikalisches Konzept
Reto Kuppel, Violine
Valentin Klavierquartett
Sophie von Kessel, Rezitation
Stefan Hunstein, Rezitation
Angela Giunta und Ilona Kornetzky, Konzept
Isabel Lhotzky, Idee und musikalisches Konzept
Program:
Briefe, Tagebücher und literarische Texte sowie Musik von Gustav Mahler, Alma Mahler und Alexander von Zemlinsky
Gustav Mahler
Klavierquartett a-Moll
Alma Mahler
»In meines Vaters Garten«
Alexander Zemlinsky
»Irmelin Rose«
Alma Mahler
»Die stille Stadt«
»Bei Dir ist es traut«
Gustav Mahler
»Lieder eines fahrenden Gesellen« in der Bearbeitung für Gesang und Streichquartett
Gustav Mahler
Klavierquartett a-Moll
Alma Mahler
»In meines Vaters Garten«
Alexander Zemlinsky
»Irmelin Rose«
Alma Mahler
»Die stille Stadt«
»Bei Dir ist es traut«
Gustav Mahler
»Lieder eines fahrenden Gesellen« in der Bearbeitung für Gesang und Streichquartett
Blicke mir nicht in die Lieder! Diese Gedichtzeile Friedrich Rückerts vertonte Gustav Mahler nicht zufällig, gilt sie doch ganz besonders für sein eigenes Werk. Persönliche Sehnsüchte und Sorgen, der Blick auf die Welt sind in seinen Liedern zu lesen, und manchmal ist die Komposition auch hautnah mit Mahlers Leben verknüpft - wie etwa im Falle der »Lieder eines fahrenden Gesellen«, die im Kontext einer unglücklichen Liebschaft entstanden. Die Frau seines Lebens fand Mahler schließlich in der aparten Alma, die er kennenlernte, als diese noch eine wechselhafte Liebesbeziehung mit ihrem Kompositionslehrer Alexander von Zemlinsky führte. In literarischen Texten und Mahlers eigenen Worten lässt das Konzert Stationen eines außergewöhnlichen Künstlerlebens lebendig werden, das mit dem Ringen um Anerkennung, mit künstlerischen Höchstleistungen, dem Tod des Töchterchens und mit Lieben und Leiden viel Licht und viel Schatten vereinigte.


